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Lady Kickboxen

 

Ab dem 28.11.2017
Jeden Dienstag von 19:45-21:15 und Samstags von 15:00-16:30

 

Kickboxen ist Fitness pur, super zum Abnehmen und gibt Frauen auch die Sicherheit, sich im Notfall selbst verteidigen zu können.

Yako Alarslan ist ein Mann, der Power hat und das auch ausstrahlt. Kein Wunder: Der Personal Trainer und Kampfsporttrainer von Leopard Lengerich e.V. ist mehrfacher Taekwondo und Thaiboxmeister mit mehr als zwanzigjähriger Wettkampferfahrung. Er weiß, was es heißt, die eigenen Grenzen zu überwinden: „Kampfsport ist anstrengend: Man kämpft gegen sich selbst und gegen den Gegner. Man darf einfach nicht zulassen, dass er schneller und besser ist. Neben der körperlichen Stärke bedarf es dazu auch einer besonderen mentalen Stärke.“ Yako Alarslan ist davon überzeugt, dass gerade Kampfsport das Lebensgefühl um so vieles verbessern kann„“weil man dabei seine verborgenen Stärken neu entdeckt.“
Unterstützt wird er bei diesem Kurs von seinen zwei Spitzensportlern und Weltmeistern im Kickboxen Marcel Blom und Nuri Zequa.

Eignet sich Kickboxen für Frauen?

Ganz klar,ja.Man konzentriert sich dabei auf Faustschläge und Fußtritte ,dabei kontrolliert man den Gegner mit den Händen und Füßen. Die Techniken sind leicht zu erlernen. „Man merkt von Training zu Training, dass man sich verbessert. Der Lerneffekt ist enorm“, so Yako. „Das Training ist dann auch gleich mit noch mehr Spaß verbunden.“ Für die meisten Frauen ist Kickboxen sehr attraktiv.
Bei dieser asiatisch inspirierten Kampfsportart werden anders als beim Boxen auch Tritttechniken trainiert. „Der Kickboxsport vereint auf geschmeidige und optisch ansprechende Weise das Kämpferische mit dem Eleganten: Frauen lieben es, Kicks zu trainieren, weil das natürlich auch die Beine toll formt“, erläutert der Trainer. Kickboxen liegt Frauen oft auch deshalb mehr, weil es eine koordinative Sportart ist. Man muss Arm- und Beinbewegungen aufeinander abstimmen. Gleichzeitig hält man den Gegner anders als beim Boxen über die Kicks stärker auf Distanz.

Kann man mit Kampfsport abnehmen?

Kampfsport ist ein hervorragendes Ganzkörperworkout: Beim Training wird wirklich kein Muskel im Körper ausgelassen. Rumpf und Rücken werden stabilisiert, so dass man sogar Rückenproblemen vorbeugen oder sie beheben kann. Ausdauer und Kraft spielen hier zusammen: Man ist die ganze Zeit in Bewegung und führt schnelle Aktionen mit hoher Kraft aus. Die Anforderungen im Kampfsport sind wesentlich höher als im reinen Fitnesssport. Insbesondere Kickboxen eignet sich auch hervorragend, um Gewicht zu verlieren eben wegen des Ganzkörpereffekts.Da purzeln die Pfunde. Weil Kickboxen Spaß macht, fällt es auch leicht, dranzubleiben. Eine wichtige Voraussetzung, um dauerhaft Gewicht zu verlieren.

Warum ist Kampfsport etwas fürs Selbstbewusstsein?

Vor allem Frauen haben eine psychologische Hemmschwelle, einen anderen Menschen zu schlagen. Sie wollen niemandem weh tun. Der Trainer: „Das ist ja grundsätzlich nicht verkehrt, aber es gibt eben Situationen, in denen man sich zur Wehr setzen muss. Es ist daher unheimlich befreiend, diese Hemmschwelle zu überwinden.“ Die körperliche und mentale Stärke steigert das Selbstbewusstsein. Beim Training selbst kann man seinem Frust Luft machen und einen Ausgleich zum Stress des Alltags finden. Yako Alarslan: „Ich trainiere auch viele Frauen in Führungspositionen männerdominierter Branchen. Sie sagen, sie haben das Gefühl, sich wesentlich besser behaupten zu können, und dass sie zum Beispiel wirklich gestärkt in Meetings gehen.“

Und was bringt Kampfsport in Sachen Selbstverteidigung?

Kampfsport stärkt die innere Kraft.Die Schlagtechniken, die man dabei erlernt, sind schon sehr wirksam. Die hohe Kunst der Selbstverteidigung sind dann Grifftechniken, wie sie etwa Bestandteil des Taekwondo sind. Bei Yako Alarslan’s Training zur Selbstverteidigung geht es nicht darum, Aggressionen aufzubauen und diese an anderen Menschen auszulassen. In erster Linie soll die Selbstverteidigung für Frauen dazu dienen, mögliche Angriffe abzuwehren und die psychologische Barriere zu überwinden, sich gegen einen Angriff zu wehren.So kann der Angreifer in die Flucht geschlagen werden, denn mit einer passenden Antwort auf seine Attacke rechnet er sicherlich nur in den wenigsten Fällen.
Viele Organisationen bieten dazu heute Selbstverteidigungskurse an, die nur ein paar Stunden dauern. Damit sei es aber meist nicht getan. Bis man jedoch eine bestimmte Griff- oder Wurftechnik aus dem Kampfsport oder der Kampfkunst gerade in einer Situation anwenden kann, in der man ohnehin panisch ist, dauert es.Yako Alarslan verbindet körperliche mit psychischen Elementen wie Körpersprache, Atmung und Stimme.Die Teilnehmerinnen werden mit gestärktem Selbstbewusstseindurchs Leben gehen können.

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